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24.07.2008 16:47
GUT ZU VÖGELN, SCHWEINEN, KÜHEN ...
„Schließen Sie bitte mal alle kurz Ihre Augen und stellen Sie sich vor, Sie stehen an einem heißen Tag in einer total überfüllten U-Bahn. Mit all den Gerüchen, all dem Lärm, ...Sie sind wohl froh, wenn Sie bald wieder raus können. Was wäre aber, wenn sie ihr ganzes Leben so verbringen müssten?“
Mit diesem Vergleich zur Massentierhaltung begann die Landessprecherin Sabrina Rotter die Auftaktveranstaltung zur Tierschutztour der Grünen Jugend NÖ.
Auf all den Stickern, Buttons, T-Shirts, Bannern und Foldern ist der Titel groß zu lesen: „GUT ZU VÖGELN ... SCHWEINEN, KÜHEN“. – Die erste Zeile mit Absicht etwas zweideutig, um Aufmerksamkeit zu erregen. Das eigentliche Thema wird dann aber doch sehr erst genommen.
Die Präsidentin des Wiener Tierschutzvereins und Klubobfrau der Grünen NÖ, LAbg. MMag. Dr. Madeleine Petrovic, welche auf Einladung der Grünen Jugend ebenfalls gekommen war, berichtete über desaströse Zustände in manchen österreichischen Masttierbetrieben und über äußerst qualvolle Tiertransporte quer durch Europa, welche teils bis zu einer Woche dauern würden.
Leider sei auch auf viele Gütesiegel, welche mit subtilen Slogans naturnahe und artgerechte Tierhaltung signalisieren würden, kein Verlass. „Wirklich sicher sind nur offizielle Bio-Siegel!“, so Petrovic.
Stephan Ruetz – Projektleiter der Kampagne – erklärte, dass gerade junge Menschen viel Interesse am Thema Tierschutz hätten. Daher soll die 4-monatige Tour mit diversen Veranstaltungen in ganz Niederösterreich besonders dieses Publikum ansprechen, und ihnen die Problematiken, aber auch Lösungsmöglichkeiten zum Thema näher bringen.
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